Christian Adam von heimnetzen.de führt beim Twittwoch in das Thema Smart Home ein (Foto: Colab Chemnitz/Jan Holubek, CC BY-NC-SA 4.0).

Gemeinsame Sache: colab:work & Twittwoch im Living Lab

Ein Ort des Austauschs und des Ausprobierens, da fühlten wir uns direkt heimisch: Noch bis zum 30. Juni kann in der Chemnitzer Webergasse das Living Lab besucht werden. Das Projekt der Forschungsgruppe Miteinander der Technischen Universität Chemnitz bietet Workshops, Vorträge und Diskussionen, die sich mit Fragen des Zusammenlebens und der Kommunikation beschäftigen. Das Colab Chemnitz besuchte das Living Lab zur Eröffnung und unterstützte das Vorhaben mit einem colab:work und einem Twittwoch.

   

„Dein Handy kann mehr“

Schon am Donnerstag, den 9. Juni nutzten Chris, Marcus, Jan und Sebastian die Gelegenheit, um Gästen im Rahmen des colab:work die Vorteile und Möglichkeiten der hochwertigen Medienproduktion mit dem Smartphone näher zu bringen. Sebastian eröffnete den Workshop mit technischen Details zum Aufbau einer Smartphone-Kamera und einigen Vergleichen zu klassischen Spiegelreflex-Geräten. Jan stellte anschließend mit Smartphone-Objektiven eine geeignete Möglichkeit vor, die Einschränkung hinsichtlich Brennweite und Bildwinkel zu umgehen – detaillierte Betrachtungen historischer Zahlungsmittel inbegriffen:

Darüber hinaus sprach Jan über Apps zur Bearbeitung und Veröffentlichung von Fotos – „kein Hexenwerk“, wie er selbst sagte. Christoph zeigte, wie man unter Anwendung weniger, einfacher Regeln und mit ein bisschen zusätzlichem Equipment erstaunliche Videos produziert. (Regel Nummer Eins: Querformat!) Zum Abschluss demonstrierte Marcus die Erstellung eines Sphären-Panoramas inklusive zweier Wege, das fertig gestitchte Bild in einer Cardboard-Brille in Augenschein zu nehmen. Wir mussten leider feststellen, dass Chemnitz ein ziemlich weißer Fleck auf der Landkarte ist, was Streetview-Panoramen betrifft: da ist noch Luft nach oben!

Die begrenzte Teilnehmer-Anzahl führte dazu, dass wir uns den Gästen individuell widmen konnten und insgesamt ein reger Austausch zustande kam – ganz im Sinne eines Living Lab. Die Ergebnisse konnten die Teilnehmer in das Fotoprojekt „Zeig uns dein Chemnitz!“ einbringen: Ein interaktiver Tisch im Labor sammelt Bilder, an denen Chemnitzer gern bzw. ungern sind, lieber allein bzw. mit anderen oder an denen sich ihrer Meinung nach nichts ändern darf bzw. etwas ändern muss:

„Smart vernetzt im eigenen Heim“

Unser zweiter Beitrag zum Living Lab fand am 15. Juni in Form eines Twittwoch statt. Dafür hatten wir Christian Adam von heimnetzen.de eingeladen, der den Gästen einen guten Einstieg in das Thema Smart Home gab. Dass es dabei weit mehr Möglichkeiten als die Steuerung von Heizungen und Jalousien gibt, wurde bereits in den Grundlagen klar. Seine anwenderbezogene Präsentation stellte zum Beispiel auch wichtige Fragen vor der Anschaffung eines ersten eigenen Systems.

Das Interesse und die erwarteten Vorteile der Nutzer stellte Christian anhand von Auszügen einer selbst entworfenen Infografik vor, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

Infografik "vernetztes Wohnen" von Christian Adam von heimnetzen.de (CC-BY-SA)

Infografik „vernetztes Wohnen“ von Christian Adam von heimnetzen.de (CC-BY-SA)

Im weiteren Verlauf kamen sowohl technische Basics, Anschaffungskosten, Sicherheitsaspekte als auch konkrete Anbieter und (In-)Kompatibilitäten der Systeme untereinander zu Sprache. Doch Christian beließ es nicht bei der Theorie: Nach einer Live-Demonstration seiner privaten Informationsoberfläche inklusive Blick vor seine Haustür stellte der Heimnetz-Experte Hardware aus seinem eigenen Repertoire zur Anschauung.

Den gesamten Vortrag streamten wir erstmals live über Facebook und können ihn Euch deshalb hier zur Verfügung stellen:

Kein Wunder, dass nach Christians Vortrag eine lebhafte Diskussion über verschiedene Aspekte des vernetzten Zuhauses begann. Sowohl das colab:work als auch der Twittwoch im Living Lab waren für uns lehrreiche und spannende Veranstaltungen. Wir danken allen Teilnehmern und dem Team des Miteinander für die Gelegenheit und legen allen wärmstens ans Herz, in den kommenden Tagen noch einen Blick ins Living Lab zu werfen.

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